Die Manubrien

Als nächstes sind nun die Manubrien (Registerzüge) dran. Nach mal wieder langer Überlegung habe ich mich für eine eckige Form entschieden. Ein rundes Loch in ein Brett zu bohren ist sicherlich leichter, ich wollte mir aber die spätere Arbeit mit den Magneten und Reedkontakten vorab erleichtern und habe mich deswegen für eckig entschieden.

Das größte Problem dabei, wie bekommt man eckige Löcher hin…Quadratlochstemmer gibt es da und Spezialbohrer mit Pendelbewegungen…dafür benötigt man aber eine Profi Werkbank, mit der ich nicht dienen kann.

Die Stäbe sind 18 x 18 mm im Querschnitt und jeweils 20 cm lang. Ich weiß noch nicht, wie weit ich die Register später herausziehen möchte und habe daher etwas Spiel gelassen. Im meinem Bohrer Sortiment habe ich noch ein 16 mm Holzbohrer gefunden. Kombiniert mit Stichsäge und Vierkantfeile sollte das doch auch klappen…oder?

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Damit nicht jedes Loch mühsam einzeln angezeichnet werden musste habe ich mir eine 19 x 19 mm Schablone gebastelt, damit die Löcher angezeichnet und zunächst überall ein Loch in der Mitte durchgebohrt.

Hier zeigte sich bereits, dass man ohne Bohrerhalterung gar nicht genau senkrecht bohren kann, ein Glück das ja noch die Nachbearbeitung kommt, mit der man dies korrigieren kann.

Mit der Stichsäge wurde aus rund dann mehr oder weniger eckig. Mit der Vierkantfeile ließen sich die einzelnen Löcher noch etwas begradigen.

 

 
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Auf den Zugstangen (Kopfseite) habe ich ebenfalls die Mitte angezeichnet und dann mit einem 3er Holzbohrer ein Loch für die Schraube vorgebohrt. Anschließend habe ich passend zu den Möbelknöpfen eine 4mm Stockschraube (die musste ich aber extra kaufen) in den Stab eingedreht, unter den Knopf noch eine Filzplatte für den Anschlag geklebt und den Möbelknopf auf den Stab aufgeschraubt…passt.

Jetzt muss ich nur noch 28 weitere Stäbe fertigstellen, dann habe ich die fertig.

 

 

 
Eins schon vorab: die Löcher für die Manubrien werde ich noch mit Filz „austuchen“. Dadurch werden Unebenheiten ausgeglichen und der Stab hat eine gute Gleitführung. Die Vorgehensweise zum besagten austuchen habe ich hier gefunden.

Wie immer noch ein kleiner Gesamtüberblick. Für die insgesamt 30 Löcher ist ein gesamter Abend draufgegangen und wenn dann noch die Kanten ausreißen…Geduld…

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